Der Prix Serdang 2026 geht an die Pianistin Eva Gevorgyan
Presseinformation, 11. Juni 2026
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Pressefotos der Preisverleihung stehen im Anschluss an die Veranstaltung hier zum Download zur Verfügung.
Der Prix Serdang 2026 geht an die Pianistin Eva Gevorgyan
Kuratierung: Rudolf Buchbinder
Der mit 50.000 Schweizer Franken dotierte Prix Serdang 2026 wird an die Pianistin Eva Gevorgyan verliehen. Die Auszeichnung, die jährlich unter der künstlerischen Kuratierung von Rudolf Buchbinder vergeben wird, zählt zu den besonderen Förderpreisen für junge Pianist*innen. Im Mittelpunkt steht die nachhaltige Unterstützung einer außergewöhnlichen künstlerischen Persönlichkeit. Mit der Verleihung 2026 begeht der Prix Serdang sein erstes kleines Jubiläum und wird bereits zum fünften Mal vergeben.
Die feierliche Preisverleihung findet am Sonntag, 14. Juni 2026, um 11.00 Uhr in der Villa Serdang in Feldbrunnen bei Solothurn (Schweiz) statt. Im Rahmen der Veranstaltung gestaltet Eva Gevorgyan ein Rezital mit Werken von Franck und Rachmaninoff, nachdem ihr der Preis offiziell überreicht wird.
„Receiving the Prix Serdang is an extraordinary honor, and I am deeply grateful to have been selected this year. When I first heard the news, I was genuinely surprised and incredibly moved. For any artist, it is profoundly encouraging to know that their ideas, dedication, and artistic vision resonate with others. This award represents much more than a milestone in my career - it is a source of inspiration and motivation for the future. I feel especially honored to be associated with a prize that reflects such high artistic standards and values. To receive this recognition from Rudolf Buchbinder himself is something I will always cherish. This moment will remain one of the most memorable highlights of my professional life, and I am sincerely thankful for the confidence and support that have been placed in me“, sagt Eva Gevorgyan.
Initiator Adrian Flury betont: „Mit der fünften Vergabe des Prix Serdang feiern wir nicht nur ein kleines Jubiläum, sondern auch die Entwicklung unserer bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger, die heute erfolgreich ihren eigenen künstlerischen Weg gehen. Der Preis soll außergewöhnliche Talente in einer wichtigen Phase ihrer Laufbahn unterstützen und ihnen Freiraum für ihre weitere Entwicklung geben. Mit Eva Gevorgyan setzen wir diese Tradition fort.“
Auch Kurator Rudolf Buchbinder würdigt die diesjährige Preisträgerin: „Bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger steht für mich die künstlerische Persönlichkeit im Mittelpunkt. Eva Gevorgyan verbindet außergewöhnliche musikalische Reife mit einer unverwechselbaren künstlerischen Handschrift. Es freut mich sehr, sie als fünfte Preisträgerin des Prix Serdang auszeichnen zu dürfen.“
Seit seiner Gründung im Jahr 2022 hat sich der Prix Serdang als außergewöhnliche Plattform der internationalen Klassikszene etabliert. Zu den bisherigen Preisträger*innen zählen Martin James Bartlett (2022), Ariel Lanyi (2023), Alexandra Dovgan (2024) und Colin Pütz (2025).
Verleihung des Prix Serdang 2026
Sonntag, 14. Juni 2026 | 11.00 Uhr
Villa Serdang, Feldbrunnen bei Solothurn/Schweiz
Programm:
Verleihung des Prix Serdang 2026
Mit Ansprachen von Pianist Rudolf Buchbinder, Initiator Adrian Flury und Manager Thomas Pfiffner
Rezital der Preisträgerin Eva Gevorgyan
César Franck: Prélude, Choral et Fugue, FWV 21
Sergei Rachmaninoff: Aus 8 Études-Tableaux op. 33
Weitere Informationen: https://www.prix-serdang.ch/
Eva Gevorgyan
Als Yamaha Young Artist ist sie Preisträgerin von mehr als vierzig Klavierwettbewerben. Sie gewann u.a. die ersten Preise bei der Cleveland International Piano Competition for Young Artists 2018 und bei der Van Cliburn Young Artist Competition 2019. 2020 wurde ihr das von Evgeny Kissin verliehene Stipendium des Klavier-Festival Ruhr zuerkannt. 2021 war sie als 17-jährige die jüngste Finalistin und Gewinnerin eines Sonderpreises beim Chopin Wettbewerb in Warschau. 2022 erschien ihr erstes Album mit Musik von Frédéric Chopin und Alexander Skrjabin bei Melodiya.
Als Solistin trat sie mit Orchestern wie dem Dallas Symphony Orchestra, dem Luzerner Sinfonieorchester, den Warschauer Philharmonikern, dem Prager Sinfonieorchester, der Filarmonica de Bologna, dem Mariinsky-Orchester, der Russischen Nationalphilharmonie, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Mexikanischen Nationalsinfonieorchester, der Armenischen Nationalphilharmonie, dem Gavle Symphony, dem Kristiansand Symphony, Sydney Symphony, Malta Philharmonic und dem Novaya Opera Orchestra auf. Konzertengagements führten sie zudem zu renommierten Festivals und Spielstätten weltweit, darunter das Concertgebouw Amsterdam, die Elbphilharmonie Hamburg, die Tonhalle Zürich und das Konzerthaus Berlin.

