Initiator Adrian Flury mit Preisträger Prix Serdang 2023 Ariel Lanyi © Thomas Entzeroth
Initiator Adrian Flury mit Preisträger Prix Serdang 2023 Ariel Lanyi © Thomas Entzeroth

Fünf Jahre Prix Serdang Kuratierung: Rudolf Buchbinder

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Fünf Jahre Jubiläum – Prix Serdang 2026
Sonntag, 14. Juni 2026 | 11.00 Uhr
Villa Serdang, Feldbrunnen bei Solothurn/Schweiz

Der Prix Serdang feiert 2026 sein fünfjähriges Bestehen und hat sich seit seiner Gründung 2022 als bedeutende Plattform zur Förderung junger Pianist*innen etabliert. Unter der künstlerischen Kuratierung von Rudolf Buchbinder wird jährlich eine herausragende Künstlerpersönlichkeit ausgezeichnet – nicht im Wettbewerb, sondern als gezielte, vertrauensbasierte Förderung individueller künstlerischer Wege.

Mit einer Dotierung von 50.000 CHF zählt der Preis zu den hochrangigsten Auszeichnungen seiner Art und ist bewusst ohne Auflagen konzipiert. Neben der finanziellen Unterstützung bietet er nachhaltige Impulse durch Netzwerke, Auftrittsmöglichkeiten und langfristige künstlerische Begleitung.

Initiator Adrian Flury mit Preisträger Prix Serdang 2023 Ariel Lanyi © Thomas Entzeroth

Fünf Jahre Prix Serdang Kuratierung: Rudolf Buchbinder

Unter der künstlerischen Kuratierung des international renommierten Pianisten Rudolf Buchbinder zeichnet der Prix Serdang jährlich eine vielversprechende pianistische Persönlichkeit aus. Statt kurzfristiger Wettbewerbserfolge steht die nachhaltige Förderung individueller künstlerischer Wege im Mittelpunkt. Mit einer Dotierung von 50.000 Schweizer Franken zählt der Prix Serdang zu den hochrangigsten Auszeichnungen für junge Pianist*innen.

Am 14. Juni 2026 wird der Schweizer Klavierpreis in der Villa Serdang bereits zum fünften Mal vergeben – und hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2022 innerhalb kürzester Zeit als außergewöhnliche Plattform der internationalen Klassikszene etabliert.

Anders als klassische Wettbewerbe 

Der in der Villa Serdang bei Solothurn beheimatete Klavierpreis versteht sich nicht als Leistungsvergleich, sondern als gezielte Förderung herausragender junger Künstlerpersönlichkeiten.

„In einer Zeit, in der viele junge Musikerinnen und Musiker unter enormem Erwartungsdruck stehen, setzt der Prix Serdang bewusst auf Freiheit statt auf Vorgaben. Denn es geht uns nicht darum, Karrieren zu formen, sondern sie zu ermöglichen. Der Prix Serdang hat sich in kurzer Zeit zu mehr entwickelt als nur zu einem Preis – zu einem Netzwerk des Vertrauens. Dieses Fundament möchten wir in den kommenden Jahren weiter ausbauen“, so Initiator Adrian Flury

Verliehen wird der Preis in der Villa Serdang in Feldbrunnen – einem historischen Ort und heutigen Treffpunkt für Kunst und Begegnung.

Ein Preis, der Vertrauen schenkt

Mit einer Dotierung von 50.000 Schweizer Franken zählt der Prix Serdang zu einer der hochrangigsten Auszeichnungen für Pianist*innen. Bemerkenswert ist dabei vor allem sein Konzept: Der Preis ist bewusst an keinerlei Bedingungen geknüpft. Er versteht sich als Investition in künstlerische Entwicklung.

Preisträgerkonzert Prix Serdang 2025 mit Kurator Rudolf Buchbinder und Initiator Adrian Flury © Thomas Entzeroth

Fünf Jahre – fünf starke Persönlichkeiten

Seit 2022 wurden jährlich herausragende junge Pianist*innen ausgezeichnet:

2022: Martin James Bartlett
2023: Ariel Lanyi
2024: Alexandra Dovgan
2025: Colin Pütz
2026: Bekanntgabe am Sonntag, 14. Juni 2026 (siehe unten)

Jede dieser Persönlichkeiten steht exemplarisch für eine neue Generation von Musiker*innen, die durch Individualität, Ausdruckskraft und künstlerische Reife überzeugen.

Impulse für internationale Karrieren

Der Preis ist mehr als eine Auszeichnung: Er eröffnet Netzwerke, ermöglicht neue Projekte und begleitet die künstlerische Entwicklung seiner Preisträger*innen nachhaltig. Ziel ist es, in einer sensiblen Karrierephase entscheidende Impulse zu setzen und langfristige Perspektiven zu schaffen.

So ist die aktuelle Warner-Aufnahme von Martin James Bartlett, die im Zuge seiner Auszeichnung als erster Preisträger mit der Orpheum Stiftung, dem Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von Howard Griffiths entstand und in Wien im Bösendorfer Salon vergangene Woche präsentiert worden.

Auch die enge Verbindung zum Grafenegg Festival unter Kurator Rudolf Buchbinder ist Teil der Förderung: Alle Preisträger*innen erhielten dort bisher Auftrittsmöglichkeiten; Colin Pütz, der Preisträger 2025, ist am 16. August 2026 zu erleben.

Das Programm umfasst ein Rezital der/des diesjährigen Preisträger*in, gefolgt von kurzen Ansprachen unter anderem von Initiator Adrian Flury, Kurator Rudolf Buchbinder und einem anschließenden Get-together mit Umtrunk.

Villa Serdang – Ein Ort der Begegnung von Mensch und Kultur © Villa Serdang

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